Schriftgröße: 
A A A
  |  Sprachauswahl:
  • Deutsch
  • English
  • Polnisch
seperator

Sie haben noch Fragen?

Veranstaltungskarten für die Orangerie bekommen Sie in der Tourist-Information, Schloßplatz 2, Tel.: 03301 – 600 8111

Ausstellung in der Orangerie

16. November 2017 bis
8. Februar 2018

Martin Gietz zeigt Druckgraphik, Malerei und Skizzenbücher

Veranstaltungen 2017


Den Oranienburger Veranstaltungskalender für den Zeitraum August bis Dezember 2017 können Sie hier als PDF herunterladen.

DOWNLOAD (PDF)

Kalender




Ticket-Service


Orangerie im Jahre 1910

Orangerie im Jahr 2000 vor der Sanierung

Orangerie heute

Am Rande des Schlossparks gelegen, wurde die Orangerie Mitte des 18. Jahrhunderts errichtet. Erste Skizzen entwarf der Landbaumeister Georg Christoph Berger 1754.

Die Orangerien — ein Statussymbol des Adels
Seit dem ausgehenden 16. Jahrhundert nutzte der Adel die im Unterhalt teuren Zitruspflanzen als Statussymbol. Wurden die Pflanzen zunächst in hölzernen Verschlägen oder Kellern überwintert, errichtete man später prachtvoll ausgestaltete Bauwerke zur Überwinterung der kälteempfindlichen Pflanzen. Zitronen und Orangen gehörten neben Feigen und Granatapfelbäumen zum wichtigsten Bestand.

Neubau der Orangerie
Anlässlich der Hochzeit des Prinzen August Wilhelm schenkte Friedrich II. seinem Bruder im Jahre 1742 Schloss und Lustgarten Oranienburg. Dieser ließ den Barockbau und den vernachlässigten Park seines Großvaters umgestalten.

Die Entwürfe für den Neubau der Orangerie stammen vom Landbaumeister Georg Christoph Berger aus dem Jahre 1755. Zunächst noch dem friderizianischen Rokoko verpflichtet, wurde schließlich eine einfachere, frühklassizistische und wohl auch preiswertere Variante verwirklicht.

Nach dem Tod August Wilhelms 1758 wurden die Bauarbeiten eingestellt. Das Gebäude war zwar unfertig, konnte aber genutzt werden. Erst nach dem Tode des Hofgärtners Johann Heinrich Bartsch 1801 ließ Prinz Heinrich die noch vorhandenen Exoten nach Rheinsberg bringen.

Fremdnutzung der Orangerie
Der gesamte Schlosskomplex wurde 1803 verkauft oder zeitweise auch verpachtet. Die Orangerie, die vor allem wegen starken Holzwurmbefalls immer wieder instand gesetzt werden musste, diente als Pulvermagazin, Scheune oder Lagerraum für Obst und Gemüse. Das Lehrerseminar im Schloss, nutzte die Orangerie von 1863 bis 1920 als Seminarturnhalle.

Der Plan, Wohnungen für Staatsbedienstete zu bauen, konnte wegen der Inflation nicht verwirklicht werden. Von 1936 bis 1942 wurde das Gebäude von der »SS-Wachtruppe Brandenburg« bzw. der »Kolonialpolizeischule« als Pferdestall genutzt. Nachdem der Schlosspark in städtisches Eigentum überging, war eine gastronomische Nutzung im Gespräch, die aber während des Krieges und auch danach nicht verwirklicht werden konnte.

Von 1946 bis 1952 nutzte die Evangelische Kirchengemeinde Oranienburg das Haus als Ersatz für die zerstörte St. Nicolai Kirche. Der Leerstand in den darauf folgenden Jahren und der bauliche Verfall führten zu einem Beschluss der Stadtverordneten, das marode Gebäude abreißen zu lassen.

Nach einer Instandsetzung der Dachkonstruktion und Neudeckung des Dachs im Auftrage des Kreises Oranienburg konnte die Orangerie als Depot des Kreismuseums genutzt werden.

Wiederaufbau und heutige Nutzung
Seit 1998 engagierte sich der «Förderverein Orangerie Oranienburg e. V.“ für die Restaurierung des einzigen im Schlosspark erhaltenen Gebäudes aus der Zeit des Preußenprinzen. Am 29. November 2003 erfolgte mit einer Gala die festliche Eröffnung.

Heute dient das Haus als Konzert-, Theater- und Festsaal, für die Sitzungen der Stadtverordneten, den Stadtempfang des Bürgermeisters sowie für Trauungen, Tagungen, Seminare und als Ausstellungsraum.

Suche

»All You Need Is Love – Lennons letzte Jahre«

Freitag, 24. November,
19.30 Uhr, Orangerie

Musikalische Lesung mit Achim Amme und Volkwin Müller

»Megy Christmas«

Donnerstag, 30. November,
19.30 Uhr, Orangerie

Weihnachtliche Travestieshow mit Megy B.

»Endstation Pfanne - Was bleibt ist eine Gänsehaut«

Donnerstag, 7. Dezember,
19.30 Uhr, Orangerie

Stefan Klucke und Dirk Purchse mit dem Kabarett Schwarze Grütze