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Schlosshafen Oranienburg
Rungestraße 47
Tel.: (03301) 20 31 35
E-Mail: hafenmeister@oranienburg.de

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Ausgezeichnetes »gehobenes Angebot«


Schlosshafen vom ADAC mit 3 »Steuerrädern« ausgezeichnet.

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Staatsyacht »Sehnsucht«

Mit dem Bau der niederländischen Staatsyacht "Sehnsucht" im Jahr 2009, gewann erst die 4. Brandenburgische Landesgartenschau, später Oranienburg, eine weitere Attraktion dazu.

Ursprünglich stellte sie eine Reminiszenz an die niederländische Heimat der Kurfürstin Louise Henriette dar, der vom Kurfürsten sehr geliebten und verehrten ersten Frau.

Der Schifftyp war zu seiner Zeit sehr beliebt und diente vorwiegend repräsentativen Zwecken. Gleichzeitig zeugte das Schiff von der großen "Sehnsucht" des Landesherrn nach Weltgeltung Preußens.

Das Original wurde im Auftrag des Großen Kurfürsten Friedrich Wilhelm in den Jahren 1678/79 von Schiffsbaumeister Peckelhering in Kolberg für die kurbrandenburgische Flotte gebaut. Dabei diente Friedrich Wilhelm die Yacht des Prinzen Wilhelm III. von Oranien als Vorbild.

Ihr damaliger Name war "Goldene Yacht" und nahm Bezug auf umfangreiche, prächtige Vergoldungen. Das Schiff war mit acht Geschützen bewaffnet, die Besatzung bestand aus zwölf Mann, konnte jedoch im Kriegsfall auf 50 Mann erweitert werden.

Über den tatsächlichen Einsatz der "Goldenen Yacht" in der brandenburgischen Kriegsflotte ist wenig bekannt. Sie war im Hafen von Pillau, später bis 1700 in Berlin und danach in Emden stationiert, wo sie schließlich auch abgewrackt wurde.

Die "Sehnsucht" als Nachbau der "Goldenen Yacht" wurde im Rahmen eines Arbeitsförderungsprojektes auf dem Gelände der Werft Malz gefertigt. Zehn Langzeitarbeitslose verschiedener Berufsgruppen, ein Tischlermeister und ein Bootsbauer stellten in weniger als 18 Monaten das Projekt fertig. Das Schiff ist 18 Meter lang, die Breite beträgt 4,90 Meter. Es ist vorwiegend aus Eichenholz gebaut.

Heute liegt es im Schlosshafen und kann von jedermann betrachtet werden. Ein Verein kümmert sich um den weiteren Ausbau, um eine bessere Fahrtauglichkeit in Brandenburger Gewässern, sowie darum, einen höheren Komfort herzustellen.

An Tagen, an denen die Männer an der "Sehnsucht" arbeiten, können Besucher auch gern mal an Bord kommen und die Konstruktion von Nahem betrachten. 

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