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Geländeplan Schlosspark

Geländeplan Schlosspark

Gartenzimmer und Bepflanzung

In 16 Gartenzimmern und auf 1.500 qm Wechselflächen präsentiert der Schlosspark den Besucherinnen und Besuchern eine große Blütenpracht. Chefgärtner Andreas Kenzler mit seinen Gärtnern und Gehilfen setzen allein jeden Herbst rund 300.000 Blumenzwiebeln, vor allem Tulpen, Narzissen und Hyazinthen.

Die Gartenzimmer erzählen Geschichten über das Leben, Denken und Fühlen der Kurfürstin Louise Henriette. Sie setzen die Sehnsucht nach der Heimat, den festen Glauben, die Liebe oder die Bedeutung der Familie in Blumenbilder um. Nachfolgend eine kurze Beschreibung der einzelnen Bilder. 

Den Geländeplan vom Schlosspark können Sie hier herunterladen.

Gartenzimmer Eifer

Gartenzimmer Eifer

Gartenzimmer Eifer

Gartenzimmer Eifer

Gartenzimmer Eifer (01)

Die 4,60 Meter hohe begrünte Turmhaube überragt das Gartenzimmer Eifer und wird von Formgehölzen aus Hainbuche als Torwächter flankiert.

Hier finden kleine Veranstaltungen, wie Lesungen, statt und die Besucher können sich an Sonnentagen an einem schattigen Platz ausruhen.

Das Gartenzimmer ist sparsam bepflanzt; es dominiert die Farbe Grün.

Gartenzimmer Tempora

Gartenzimmer Tempora

Gartenzimmer Tempora

Gartenzimmer Tempora

Gartenzimmer Tempora (02)

Blühende Pflanzen symbolisieren die vier Jahreszeiten, wobei die Kombination aus Schnittblumen und Feldfrüchten dem holländischen Gartenideal entspricht, das Schöne und das Nützliche zu verbinden.

Das Fließen und die Vergänglichkeit von Zeit und Traum werden durch die Sanduhr symbolisiert, die eine Umrandung aus Eiben durchbricht. Im Innenberich wachsen alte, vergessene Sorten Gemüse, wie Rosenkohl, Grünkohl und Salate zur Samengewinnung. Der Kuchenbaum im Zentrum des Gartenzimmers entfaltet im Herbst seinen Duft nach Lebkuchen.

Gartenzimmer Traum

Gartenzimmer Traum

Gartenzimmer Traum

Gartenzimmer Traum

Gartenzimmer Traum (03)

Ein übergroßes Bett in den Farben blau und orange wird von einem Dach aus zu Schirmen geformten Apfelbäumen beschattet. Es steht in einer Fläche von duftendem Lavendel und ist Sinnbild für die Ruhe und Symbol für den Traum, den uns der Schlaf bringt.

Das Gartenzimmer ist dem Obstanbau vorbehalten. Gepflanzt wurden Himbeeren und Kulturheidelbeeren, außerdem Spalierobst und Obstbäume historisch belegter Sorten, wie seltene Apfel- und Birnenquitten. Interessant sind die, auf eine englische Tradition zurückgehenden, waagerecht wachsenden Obstgehölze als Wegbegrenzung - "Stepover" genannt: Sie sind so niedrig, dass man bequem drübersteigen und Obst ernten kann.

Eine wilde Haselnussstrauchhecke umschließt den Garten.

Gartenzimmer Einsamkeit

Gartenzimmer Einsamkeit

Gartenzimmer Einsamkeit

Gartenzimmer Einsamkeit

Gartenzimmer Einsamkeit (04)

Louise Henriette stiftete der Stadt Oranienburg das erste brandenburgische Waisenhaus. Als Calvinistin lag ihr die Unterstützung elternloser Kinder sehr am Herzen.

Der Irrgarten steht für die Wirrnis menschlicher Träume und verweist gleichzeitig auf den selten gradlinigen menschlichen Lebenslauf. Im Zentrum des von Koniferen umstandenen Irrgartens wächst in einem Beet aus einem Marmorstein das "verlorene Kind".

Die Wände der schmalen Gänge beranken Buche, Feldahorn und Clemati. Ein Hopfenspalier umringt das Gartenzimmer nach vorne zum Wasser hin.

Gartenzimmer Liebe

Gartenzimmer Liebe

Gartenzimmer Liebe

Gartenzimmer Liebe (05)

Der Garten steht für die Liebe zwischen Louise Henriette und dem Großen Kurfürsten; für die damalige Zeit, in der adlige Ehen eher zur Festigung und Ausdehnung politischer Macht instrumentalisiert wurden, sehr ungewöhnlich.

Ein blühendes und duftendes Refugium voller Rosen feiert ihr großes Gefühl füreinander. Ausgesuchte Rosen in zahlreichen Sorten begrenzen den Weg und wurden mit Lavendel kombiniert, der den Duft vieler Rosensorten verstärkt.

Am Eingang steht das Paar nebeneinander, aber im Zentrum hat es zusammengefunden und wird von blühenden Kletterrosen umrankt. Einen grünen Farbtupfer in dieser Fülle setzen Buxbaum-Formgehölze.

Gartenzimmer Glaube

Gartenzimmer Glaube

Gartenzimmer Glaube

Gartenzimmer Glaube

Gartenzimmer Glaube (06)

Ihr calvinistisch-protestantischer Glaube bedeutete Louise Henriette viel. Eine freie Wiese – umspannt von einem Kreuzgang – symbolisiert in diesem Gartenzimmer die Ruhe und Abgeschiedenheit einer Klosteranlage. Die Anlage ist von einer Buchenhecke umgeben, Blumen wie blaue Glyzinien sind sparsam gesetzt. Die dominierende Farbe ist jedoch das Lila des Holzes, der Farbe der Besinnung, der Buße, der Einkehr und Umkehr. Begrenzt wird das Zimmer durch Böschungen, in denen die Farbe Weiß dominiert. Weiß ist physikalisch die Summe aller Farben und damit die vollkommenste. Sie symbolisiert Unschuld, Bescheidenheit und Wahrheit.

Gartenzimmer Luxus

Gartenzimmer Luxus

Porzellanturm im Gartenzimmer Luxus

Porzellanturm im Gartenzimmer Luxus

Gartenzimmer Luxus (07)

Die Kurfürstin war eine sparsame Calvinistin, doch schönem Porzellan konnte sie nicht widerstehen. Einmal gab sie an einem Tag ihr persönliches Jahresbudget für Schmuck und Porzellan aus.

Der Garten ist nach barockem Vorbild angelegt und sparsam mit Hortensien und Gräsern bepflanzt, was den Blick für die ornamentalen Verschlingungen des Gartenzimmers öffnet. Buxus zeigen Muster in Form der damals beliebten Rankenornamente.

Ein 3,50 Meter hoher beweglicher Porzellanturm symbolisiert den Luxus ebenso wie nur wenige Stunden blühende Taglilien. Goldfarbene Sitze unterstreichen den Charakter des Gartenzimmers, das durch eine Buxbaumhecke begrenzt wird und dessen Ecken aufwändig gezogene Buchen-Pyramiden zieren.

Gartenzimmer Zuversicht

Gartenzimmer Zuversicht

Gartenzimmer Zuversicht

Gartenzimmer Zuversicht

Gartenzimmer Zuversicht (08)

In diesem Garten werden Nutzpflanzen angebaut, insbesondere fast vergessene Pflanzen, wie sie einst in der Küche Verwendung fanden.

In der Mitte des Gartenzimmers steht ein, von einer Rundbank umgebener Birnbaum; in den Hochbeeten der Holzkisten wachsen verschiedene Stauden und Gemüse. In Töpfen sind Artischocken arrangiert, zeitweilig auch Tomaten und Paprika. Begrenzt ist das Zimmer durch ländliche Bäume der Mark: Weide, aber auch Feldahorn.

Das Gartenzimmer ist mit Fitnessgeräten für ältere Menschen bestückt. Sie sind ein technisches Symbol für die Zuversicht, dass eine vernünftige Lebensweise und Sport das Leben bereichert und verschönert.

Gartenzimmer Freude

Gartenzimmer Freude

Gartenzimmer Freude (09)

Das Gartenzimmer Freude lädt zur Entspannung ein. Zierapfelbäume und zwei Himalaya-Birken mit extrem weißen Stämmen werfen hier Schatten.

Gartenzimmer Familie

Gartenzimmer Familie

Gartenzimmer Familie

Gartenzimmer Familie

Gartenzimmer Familie (10)

Im Wasser stehen die Silhouetten der Kinder von Louise Henriette. 1648 wurde ihr erster Sohn Wilhelm Heinrich geboren, der schon ein Jahr später starb. Von den vier weiteren Söhnen und einer Tochter, die Louise bis zu ihrem frühen Tod (1667) zur Welt brachte, überlebte nur Friedrich, der 1701 König von Preußen wurde.

Die sieben transparenten Figuren scheinen über dem Wasser zu schweben. Der Teichgarten ist gleichzeitig das Herzstück des Wassersystems auf dem Areal mit den an Grachten erinnernden Gräben. Das "nützliche" technische System im Holzhaus wird gärtnerisch von Wasser- und Sumpfpflanzen umrahmt. Die umlaufende Steganlage mit den Tampen als Haltegriffe ist eine kleine maritime Referenz an die Bedeutung der Seefahrt in Holland.

Gartenzimmer Zukunft

Gartenzimmer Zukunft

Gartenzimmer Zukunft

Gartenzimmer Zukunft

Gartenzimmer Zukunft (11)

Louise Henriette engagierte sich stark für den Wiederaufbau des Landes nach den Wirren des 30-jährigen Krieges. Sie richtete Musterwirtschaften ein und förderte den Anbau bis dahin unbekannter Pflanzen wie Flachs, Kartoffeln, Tomaten, Spargel und Hopfen.

Die Kombination der Nutz- und Schaupflanzen in diesem Gartenzimmer und der Flöte spielende Käfer als Nutz-, aber auch Schadinsekt deutet aber auch auf die damals weit größere Bedrohung des Lebens, durch von Jahr zu Jahr wechselnde Erträge hin. Das symbolisiert der fast leere Korb, in dem nur eine Kartoffel, eine Spargelstange und eine Ananas liegen. Der Käfer hat ein gutes Mahl gehalten. Die Menschen dagegen werden Hunger leiden.

Eine den Jahreszeiten entsprechende Bepflanzung bildet den Rahmen für das Gartenzimmer.

Gartenzimmer Herkunft

Gartenzimmer Herkunft

Gartentimmer Herkunft

Gartentimmer Herkunft

Gartenzimmer Herkunft (12)

Louise Henriette stammte aus dem Hause Oranien, dem sie zeitlebens verbunden war. Das Gartenzimmer zeigt, durch von Wegen durchzogene Beete, die Provinzen der Niederlande und damit, als Ganzes betrachtet, eine Landkarte des Landes.

Die blauen Flächen aus Öko-Häcksel, die für das Wasser stehen, bilden den Schauraum für zahlreiche Hortensiensorten, so die Kletterhortensien mit den gedrehten Stämmen.

Bambus umschließt das Gartenzimmer jetzt. Die Schaukeln dort stehen für das Auf und Ab im Leben.

Gartenzimmer Illusion

Gartenzimmer Illusion

Gartenzimmer Illusion (13)

Dieses Gartenzimmer liegt im Spannungsfeld zwischen Neuem Park und dem historischen Schlosspark und verliert nach Süden hin seine klaren Begrenzungslinien.

Hier wachsen in einem großen geschwungenen Beet, je nach Jahreszeit, Rittersporn und Klatschmohn, Stauden und niedrige Gräser. Eine Besonderheit ist die nach unten wachsende Schlehenhecke.

Gartenzimmer Lust

Gartenzimmer Lust

Gartenzimmer Lust

Gartenzimmer Lust

Gartenzimmer Lust (14)

Der Schwan war für Louise Henriette ein wichtiges Symbol – immerhin hatte sie auf der Schwanenburg in Kleve, einem Sitz der Oranier, einen Sohn geboren.
Die Installation "Schwan" im Zimmer ist keine figürliche Darstellung. Stattdessen zeichnen in einer spiegelnden Wasserfläche Kugeln aus Edelstahl das Sternbild des Schwans nach.

Das Wasserbecken ist von Pergolen umgeben, das Gartenzimmer durch eine Randbepflanzung begrenzt.

Gartenzimmer Geschick

Gartenzimmer Geschick

Riesenschach im Gartenzimmer Geschick

Riesenschach im Gartenzimmer Geschick

Gartenzimmer Geschick (15)

Louise Henriette wollte die mindere Qualität gebrannter Ziegel aus Brandenburg mit Hilfe holländischer Fachleute verbessern. Davon erzählt das Gartenzimmer Geschick mit der Anmutung einer, aus alten Steinen gemauerten Ziegelei. Im Eingang stehen Brückenpfeiler vom Oranienburger Kanal, in die Krone sind Fehlbrände gemauert.

Pflanzen - Stauden und Einjährige - wachsen in Ziegelsplitt. Aktionsflächen zeigen eine Feuerstelle und einen Ziegeleitisch. Eine Thuja ist Symbol für einen Schlot. Im Frühjahr geben Zwiebelblumen in Gelb, Rot und Blau den Ton an. Zu Wildtulpen und Spanischen Hasenglöckchen kommt ein Zierlauchmix. Rosa blühende Blutpflaumen bilden als Weiterführung der Mauer eine reizvolle Umrandung.

Das sogenannte Großfeldschachbrett mit kniehohen Figuren lädt zum Spielen ein.

Gartenzimmer Entspannung

Gartenzimmer Entspannung

Gartenzimmer Entspannung (16)

Das Gartenzimmer Entspannung zeigt eine Ansammlung von Kopfweiden. Sie laden die Besucher zum Ausruhen im Schatten der Bäume ein. Sollte es stark regnen, wird die Fläche als Wasserrückhaltebecken zu einem kleinen See.

Die für die märkische Landschaft typischen Weiden vertragen die Überflutung – sie können ruhig zwei bis drei Wochen im Wasser stehen.

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