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Ausstellung in der Tourist-Information

3. November 2016
bis 4. Januar 2017

»Leben nach dem Überleben. Überlebende des Holocaust und ihre Familien in Israel«

»Veranstaltungen im Festjahr«


Den Oranienburger Veranstaltungskalender für das zweite Halbjahr 2016 – inklusive einer Vorschau auf die Höhepunkte im ersten Halbjahr 2017 – können Sie hier herunterladen.

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»Mit Kindern unterwegs in Oranienburg«


28-seitige Broschüre mit Tipps für Ausflüge mit Kindern - inklusive Stadt- und Schlosspark-Plan! Kostenlos in der Tourist-Info und der Schlosspark-Kasse erhältlich.

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E-Bike-Ladestation


E-Bike-Ladestation am Hafen! Ausleihen von E-Bikes z. B. im Hotel An Der Havel.

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Liniennetz Stadtverkehr


Gute Zernikow

Gut Zernikow

Ritter von Zernikow © Margot-Schoening

Ritter von Zernikow © Margot-Schoening

Maedelein Reigen © Margot-Schoening

Maedelein Reigen © Margot-Schoening

Schäferhaus

Schäferhaus

Inspektorenhaus

Inspektorenhaus

Gut Zernikow

12 km südöstlich von Rheinsberg, im Norden der ehemaligen Grafschaft Ruppin, findet man das Gut Zernikow im gleichnamigen Ort. Dieser wurde Jahre 1362 erstmals urkundlich erwähnt. Lange Zeit war Zernikow Sitz des Rittergeschlechtes derer von Zernikow, die Lehnsleute der Herren von Ruppin waren. Der letzte dieses Rittergeschlechts war Hans Heinrich (1625-1645).

Im Dreißigjährigen Krieg brannte Zernikow bis auf den Rittersitz und die Mühle nieder. Knapp 100 Jahre später, im Jahre 1731 wurde die Anlage an den Leutnant Claude Benjamin le Chenevix de Beville für 12.400 Taler verkauft.

1737 kaufte Kronprinz Friedrich das Gut Zernikow für 15.655 Taler. Kurz nachdem Kronprinz Friedrich zum König ernannt wurde, im Jahr 1740, schenkte er seinem Kammerherren und engen Vertrauten Michael Gabriel Fredersdorff Zernikow und alle dazu gehörigen Besitztümer. Diese Schenkung war eine Anerkennung für Fredersdorff´s treue Dienste. Was nun folgte, war eine Erfolgsgeschichte. Fredersdorff verhalf dem Besitz zu neuer Blüte. Er ließ eine Ziegelei anlegen, ein neues Brauhaus bauen, legte ein Fasanengehege und Karpfenteiche an. Durch Zukauf erweiterte er den fehlenden Wald- und Wiesenbestand. 1746 wurde das Herrenhaus erbaut. Die Pläne dafür kamen übrigens aus dem Baubüro Knobelsdorffs. - Ein Jahr später ließ er 8.000 Maulbeerbäume pflanzen und legte somit die Grundlage für eine erfolgreiche Seidenraupenzucht. Fredersdorff blieben trotz glücklicher Ehe, Vermögen und Einfluss bei Hofe nicht mehr viele Jahre auf seinem Gut.

Zwei Jahre nach seinem Tod heirate seine Witwe Johann Labes, der die Arbeiten in Zernikow fortsetze und auf dem Gut noch mehr veränderte, wie z.B. die Anlage einer Lindenallee, die Anlage eines Parks, die Errichtung eines Hospitals. Der Fasanengarten wurde in einen Tiergarten mit Fischteichen, Wassergräben und Pavillions umgestaltet.

Mangels direkter Erben gelangte das Gut 1861 in den Besitz der sechs noch lebenden Kinder von Bettine und Achim von Arnim. Ihr Enkel Erwin übernahm es 30 Jahre später, errichtete eine Brennerei, ein Sägewerk und gründete eine Dorfschule. Sein Sohn Friedmund machte aus der Anlage ein land- und forstwirtschaftliches Mustergut. Die Familie floh 1945 in den Westen, Friedmund von Arnim wurde nach Russland verschleppt, wo er 1946 starb.

Nach 1945 wurde das Gut im Zuge der Bodenreform enteignet und im Jahr 1995 durch die Treuhand zum Verkauf ausgeschrieben. Die AQUA Zehdenick GmbH erhielt den Zuschlag im September des gleichen Jahres. Seitdem wurden die inzwischen unter Denkmalschutz gestellten Gebäude saniert und restauriert.

Heute heißt hier der Gasthof "Kost+Logis" und eine dazugehörige Pension Gäste willkommen. Die wechselvolle Geschichte dokumentiert der Verein  Initiative Zernikow e.V.  durch verschiedene Ausstellungen. Das Gut Zernikow ist wieder in den Mittelpunkt des Ortes gerückt, in dem Feste gefeiert werden und sich Historie und Moderne die Hand reicht.

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jeweils ab 12 Uhr, Schlossplatz

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