Schriftgröße: 
A A A
  |  Sprachauswahl:
  • Deutsch
  • English
  • Polnisch
seperator

»Veranstaltungen im Festjahr«


Den Oranienburger Veranstaltungskalender für das zweite Halbjahr 2016 – inklusive einer Vorschauf auf die Höhepunkte im ersten Halbjahr 2017 – können Sie hier herunterladen.

Download (PDF)

Ausstellung in der Tourist-Information

9. Juni
bis 31. Juli 2016

Oranienburger Luftbilder (1930–2015)

weiterlesen ...

Ausstellung in der Tourist-Information

ab 1. August 2016
Bilder vom großen Festumzug zur 800-Jahr-Feier

NEU: "Mit Kindern unterwegs in Oranienburg"


28-seitige Broschüre mit Tipps für Ausflüge mit Kindern - inklusive Stadt- und Schlosspark-Plan! Kostenlos in der Tourist-Info und der Schlosspark-Kasse erhältlich.

Download (PDF)

E-Bike-Ladestation


E-Bike-Ladestation am Hafen! Ausleihen von E-Bikes z. B. im Hotel An Der Havel.

mehr...

Liniennetz Stadtverkehr


Luftbild Schloss Hoppenrade

Luftbild Schloss Hoppenrade

Schloss Hoppenrade

1723-1725 schuf Johann Heinrich von Bredow das Schloss Hoppenrade, anfangs eingeschossig, mit seinem jetzigen Grundriss. Dazu wurde im Jahre 1723 das alte Gutshaus abgebrochen und 1724 mit dem Neubau begonnen.

In der Dreiflügelanlage verbirgt sich eine Kapelle in welcher heute noch die Gottesdienste der Gemeinde abgehalten werden. Ende des 18. Jahrhunderts gelangte Hoppenrade durch Erbschaft an Luise Henriette Charlotte von Kraut, Tochter von Georg von Kraut, des legendär reichen Innenministers von Friedrich dem Großen. Durch sie wurde das Schloss erheblich umgebaut: Der Hauptflügel des ursprünglich eingeschossigen Hauses wurde aufgestockt, die Fassaden klassizistisch überformt. Im Erdgeschoss wurden weite Teile der barocken Fassung durch eine klassizistische Raumaufteilung mit Doppeltüren ersetzt, das Haus  erhielt sein imposantes Treppenhaus. Vor dem Schloss wurde der Landschaftspark angelegt. Bemerkenswert dürfte an der Hofseite der ionische Säulenvorbau mit Balkon und Attika sein. Charlotte von Kraut starb 1819 mit einer Last persönlicher Schulden, doch musste sie das vornehme Leben nie missen.

Theodor Fontane beschreibt in seinen "Wanderungen durch die Mark Brandenburg" Hoppenrade, als eines von fünf Schlössern, ausführlich. Somit wurde dem Schloss ein kulturgeschichtliches Denkmal gesetzt, in dem es auch in weniger guten Zeiten nicht in Vergessenheit geriet.

Nach einigen Wirren und finanziellen Engpässen wechselnder Besitzer kaufte Schloss und Gut 1836 Kammergerichtsrat Otto von Wülknitz. Durch Anwesenheit des adligen Pächters entstand wieder ein geordneter Gutsbetrieb und Theodor Fontane lobte von Wülknitz als umsichtigen Wirtschafter. 1856 erwarb er schließlich die gesamten Besitzungen,  veräußerte diese  aber bereits 1860 an Hellmuth von Heyden-Linden.

Nach dessen Tod erbte Major Georg Frhr. von Werthern u.a. Die Familie blieb bis zur Enteignung 1945 im Besitz von Schloss und Gut Hoppenrade.

Ende des zweiten Weltkrieges kamen drei Dutzend Flüchtlingsfamilien hier unter. Danach verlief die Geschichte, wie so typisch für diese Zeit und diese Region. Das Schloss beherbergte ab sofort den Rat der Gemeinde, einen Jugendclub, eine Kneipe, einen Konsumladen, den Gemeindesaal und die Obstannahmestelle.

1993 übernahm Klaus Fehsenfeld  das Schloss. Die Bausubstanz wurde saniert und der acht Hektar große, völlig verwilderte Park erhielt sein Gesicht zurück. 2002 waren die Bauarbeiten abgeschlossen und das Schloss erstrahlte in neuem Glanz. Heute kann das Schloss, samt Kapelle und Park für Veranstaltungen, Hochzeiten, Familienfeiern und vieles mehr gemietet werden.

Suche

Schlosspark-Nacht

Samstag, 13. August,
18 bis 24 Uhr, Schlosspark

Ein Funkeln und ein Leuchten: Der nächtliche Park erstahlt wieder!

weiterlesen ...

»Mein Oranienburg Wimmelbuch«


Entdecke Oranienburgs Vielfalt im neuen Pappbilderbuch!

mehr ...

Kalender




Ticket-Service


Tickets für die spannendsten Erlebnisse!

mehr...

ServiceQualität Brandenburg

ServiceQualität Brandenburg