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Ausstellung in der Tourist-Information

3. November 2016
bis 4. Januar 2017

»Leben nach dem Überleben. Überlebende des Holocaust und ihre Familien in Israel«

»Veranstaltungen im Festjahr«


Den Oranienburger Veranstaltungskalender für das zweite Halbjahr 2016 – inklusive einer Vorschau auf die Höhepunkte im ersten Halbjahr 2017 – können Sie hier herunterladen.

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»Mit Kindern unterwegs in Oranienburg«


28-seitige Broschüre mit Tipps für Ausflüge mit Kindern - inklusive Stadt- und Schlosspark-Plan! Kostenlos in der Tourist-Info und der Schlosspark-Kasse erhältlich.

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E-Bike-Ladestation


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Schloss Meseberg

Schloss Meseberg

Schlossgarten Meseberg

Schlossgarten Meseberg

Luftaufnahme

Luftaufnahme

Schloss Meseberg

Die Geschichte des Dorfes Meseberg reicht bis 1334 zurück, wo, laut einer alten Quelle, ein gewisser Henning Mesebergh, nebst Familie, eine kleine Ortschaft gründete.

Danach verlief das Leben eher unspektakulär, bis im Jahre 1738 der damalige Besitzer Herman Graf von Wartensleben ein Schloss erbauen ließ.

Es wurde zur selben Zeit wie verschiedene Berliner Palastgebäude gebaut. Man vermutet einen regen Austausch von Architekten, Künstlern und Handwerkern.

1774 kaufte Prinz Heinrich, Bruder des Königs Friedrich, das zweigeschossige Barockschloss und überließ es seinem Geliebten Major Ludwig von Kaphengst. Der nutzte die Großzügigkeit seines Freundes schamlos aus. Bis zu seinem Tod 1800 führte Kaphengst ein ausschweifendes und kostspieliges Leben auf dem Schloss.

1885 kaufte Carl Robert Lessing, ein Großneffe des berühmten Schriftstellers Gotthold Ephraim Lessing, und Eigentümer der "Vossischen Zeitung" das Anwesen. Das Dorf profitierte von den vielen Gästen der gehobenen Bildungsklasse. Lessing hatte viele Freunde unter der intellektuellen Elite und brachte eine neue kulturelle Blüte in die Ortschaft.

So war beispielsweise Theodor Fontane mit den Lessings befreundet. Er hatte Schloss Meseberg schon 1862 mit seinem Werk "Wanderungen durch die Mark Brandenburg" ein Denkmal gesetzt und es "Zauberschloss" genannt. Außerdem schmückte eine Kunstsammlung mit zahlreichen Gemälden und Skulpturen jeden Raum des Schlosses.

1919 wurde im Park ein Mausoleum für seinen Sohn Gotthold Lessing errichtet. In den Dreißiger Jahren musste Familie Lessing das gesamte Anwesen aus finanzieller Not heraus verkaufen. Danach wechselten die Besitzer alle paar Jahre.

Nach Kriegsende war das Schloss lange Zeit Herberge für Umsiedler und Flüchtlingsfamilien. Außerdem beherbergte es einen Dorfladen, einen Kindergarten, eine Kneipe, eine Gemeindebibliothek und sogar einige Klassenräume. Es war zum Mittelpunkt Mesebergs geworden.

Nach der politischen Wende fiel das Schloss in den Besitz des Bundeslandes Brandenburg. 1995 erwarb es die Messerschmitt- Stiftung. Als größte deutsche Denkmalschutzorganisation widmet sich diese der Pflege und Erhaltung deutscher Kunst- und Kulturdenkmäler. Innerhalb von zehn Jahren wurde es saniert und restauriert und schließlich als Gästehaus der Bundesregierung übergeben. Die Schlüsselübergabe erfolgte 2007 an Thomas de Maiziére, den Chef des Bundeskanzleramtes.

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