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Schloss Liebenberg von vorn

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Schloss Liebenberg von hinten

Schloss Liebenberg von hinten

Schloss Liebenberg von seite

Schloss Liebenberg von seite

Schloss Liebenberg von vorn

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Schloss Liebenberg Hof

Schloss Liebenberg Hof

Schloss und Gut Liebenberg

Eines der bestsanierten historischen Objekte im Umland dürfte das Schloss und Gut Liebenberg sein. Die Deutsche Kreditbank wurde zu Beginn des 21. Jahrhunderts Eigentümer. Im Jahr 2002 konnten Seehaus und Lindenhaus, 2004 Schloss, Hofriegel und Kirche neu eingeweiht werden. Heute stehen zwei Hotels mit Restaurants, Tagungsstätten und Sportmöglichkeiten zur Verfügung. Die DKB AG betreibt hier ihre Management School und fördert u. a. Sport, Musik und Kunst.

Die Geschichte Liebenbergs beginnt im Jahr 1267, wo es erstmalig als Besitztum der Brandenburgischen Bischöfe erwähnt wurde. Vermutlich wurde um diese Zeit auch die Feldsteinkirche erbaut. Eine weitere Erwähnung findet Liebenberg 1459 - nun gilt es als verlassen. Unmittelbar darauf, 1460, kaufte Hans von Bredow das Ländchen Löwenberg und damit auch Liebenberg.  

Um 1580 gilt Liebenberg als Rittersitz. Später, in den Wirren, des Dreißigjährigen Krieges brach der Konkurs über die Besitzungen herein.

1652 erwarb der Jägermeister Jobst Gerhard von Hertefeld den Besitz, bei dem er nur noch zwei Häuser vorfand. Bereits sein Vater Stephan von Hertefeld pflegte Verbindungen mit dem Brandenburgischen Kurfürstenhof. Nun leistete sein Sohn, gemeinsam mit seinem Neffen Samuel und fachkundigen Siedlern aus Holland und seiner Heimat Pionierarbeit bei der Entwässerung des Sumpflandes und der Einführung der Milchwirtschaft. Nach seinem Ableben 1730 bestand das Gut aus einem Inspektorenhaus, dem Archivgebäude gegenüber der Kirche, aus Brennerei, Jagd- und Waffensaalbau, Garten- und Gewächshaus, Scheunen und Ställen. Als Orangerie diente das so genannte Lindenhaus. Welch eine Entwicklung in knapp 80 Jahren!

Zwischen den Jahren 1743 und 1747 setzte Samuels Sohn Ludwig Casimir mit dem Bau eines eingeschossigen Herrenhauses den Grundstein des späteren Schlosses.

In den Jahren 1833 - 34 wurde das Herrenhaus zweistöckig. Peter Josef Lenné lieferte 1829 den Entwurf zur Umgestaltung des Parks, der jedoch nicht völlig umgesetzt wurde.

Ein weiterer Nachkomme, Karl von Hertefeld, hatte eine Rennpferdezucht etabliert und war weithin als Wohltäter bekannt.. Er verstarb im  Jahre 1867 und hinterließ keine Kinder. Die Erbin Liebensbergs war seine Großnichte Alexandrine von Rothkirch Panthen, Gattin des ostpreußischen Grafen zu Eulenburg. Dieser verlieh 1875 mit der Errichtung des heutigen Schlossmitteltraktes dem Gebäude erstmals wahren Schlosscharakter.

Weitere Neubauten veranlasste sein Sohn, Fürst Philipp, unter Kombination älterer Baustile. Als enger Freund und Berater des Kaisers Wilhelm II. entwickelte sich in Liebenberg eine lebhafte politische Tafelrunde, die durch eine Presseintrige zerstört wurde. Fürst Philipp selbst lebte ab dieser Zeit in gesellschaftlicher Verbannung zurückgezogen auf Liebenberg.

Das Auf und Ab des Schlossgutes und seiner innewohnenden Familien fand damit kein Ende. Im Ersten Weltkrieg entstand eine bedrückende wirtschaftliche Situation des mittlerweile rückständigen Gutes. Darauf leitete Güterdirektor Rudolf Baron von Engelhardt 1925 Reformen ein, die dem Betrieb zu neuer Blüte verhalfen.

Seit 1933 lebte und arbeitete man in Liebenberg  unter Anpassung an das NS Regime. Aber auch hier gab es eine Ausnahme: Libertas Haas Heye, eine Enkelin des Fürsten, heiratete den im Reichsluftfahrtsministerium tätigen Harro Schulze-Boysen. Beide schlossen sich im Widerstand der Roten Kapelle an, wurden verraten und hingerichtet. Eine Beisetzung in Liebenberg, wie Libertas es sich gewünscht hatte, ist nie erfolgt.

Im April 1945 floh die Adelsfamilie vor der roten Armee nach Westdeutschland. Danach schlug auch hier die Bodenreform zu. Schloss und Gut wurden enteignet. 1946 ging der Besitz in die Hände der SED über. Zuerst Schulgut der Parteihochschule Liebenwalde, später Schafhaltung und die Zucht von Minischweinen für medizinische Tierversuche. Während das Schloss zusehends verfiel, war das Seehaus als abgeriegeltes Refugium den Mitgliedern des SED-Zentralkomitees vorbehalten. Die Forsten wurden zum Staatsjagdgebiet erklärt, was sich bei dem von jeher reichen Bestand von Schwarz- und Damwild anbot. - Zu Fürstenzeiten thronte eine Statue der Jagdgöttin Diana auf einem Hügel im Park.

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