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Übernachten in Oranienburg und Umgebung


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»Hier können wir durchatmen«

Familie Hübner hat ihre neue Heimat in Oranienburg gefunden

Die deutschen Wurzeln von Viktoria Hübner ziehen sich kontinuierlich durch ihren Stammbaum – obwohl sie in der Ukraine auf die Welt kam. Die Hübners lebten schon lange in der Ukraine, sie sind Nachfahren eingewanderter Deutscher. Im Oktober 1998  sind sie als Spätaussiedler nach Deutschland zurückgekehrt. Viktoria Hübner war damals 17 Jahre alt.

Ein halbes Jahr verbrachten Viktoria und ihre Eltern damals im Aussiedlerlager in Bayreuth. Dann ging alles ganz schnell, sie bekamen eine Wohnung und Normalität zog wieder ein in das Hübnersche Familienleben. Viktoria lebte sich ohne Probleme ein, holte einen Sprachkurs nach, machte von 2000 bis 2003 eine Ausbildung zur Bürokauffrau. Während dieser Zeit war sie aktives Mitglied im Sportverein und träumte schon immer von Berlin. „Diese Stadt hatte eine unwahrscheinliche Anziehungskraft auf mich“, sagt die 35-Jährige und lächelt.

Unmittelbar nach ihrer Ausbildung verabschiedete sie sich von Bayreuth und somit auch von ihrer Familie und wagte den Schritt in die Hauptstadt: „Mir hat es in Bayreuth gut gefallen und ich hatte mich wohlgefühlt, dennoch bin ich ja in Kiew (Ukraine) geboren und das pulsierende Großstadtleben fehlte mir dann doch etwas.“  In Berlin arbeitet die junge Frau in einem Logistikunternehmen, geht mit Freunden aus und lernt 2006 ihren späteren Mann Roman Koshovyy (38) kennen. Auch er stammt aus der Ukraine und brachte Sohn Roman (heute 20) mit in die Beziehung  – zwei Jahre später heiraten sie. Töchterchen Michelle (8) erblickte 2007 das Licht der Welt.

„Dann begannen wir, uns Gedanken um die Zukunft zu machen und darüber, wie wir leben wollen“, so Viktoria Hübner. Schließlich hätten sie sich für Oranienburg entschieden. „In unserer wenigen Freizeit fuhren wir die Städte rund um Berlin an und fragten uns, welche in Frage kommen würde – Oranienburg ging klar als Sieger hervor“, lacht die große Frau mit den langen blonden Haaren. „Oranienburg hat viele Punkte erfüllt, die für uns wichtig waren – die Nähe zu Berlin, ein gute Infrastruktur, eine freundliche und vor allem grüne Stadt“, zählt Viktoria Hübner auf. 

Auch im Hinblick auf das Nesthäkchen der Familie hatte Oranienburg klar die Nase vorn. In Berlin ging Michelle noch in eine russische Kindertagesstätte. In Oranienburg suchte Familie Hübner bereits zwei Jahre vor ihrem Umzug nach einer geeigneten Kindereinrichtung für ihre Tochter und wurde fündig. Michelle besuchte bereits ab 2012 die Vorschule in  Oranienburg. Viktoria Hübner erzählt weiter: „So lernten wir peu à peu die Stadt besser kennen und suchten intensiv nach einem schönen ruhigen Plätzchen, an dem wir uns niederlassen können.“

2014 war es dann soweit, sie haben gebaut und zogen zu viert in ihr neues Heim im Neubaugebiet „Am Wolfsbusch“. Roman und Viktoria Hübner sind selbstständig mit einem Handelsunternehmen in Berlin und genießen es seitdem, nach getaner Arbeit der Großstadt den Rücken zu kehren und in Oranienburg durchatmen zu können: „Wir sind angekommen in Oranienburg und finden hier den Ausgleich zu unserer doch sehr stressigen Arbeit in Berlin.“ Michelle ist schon weit vor dem Umzug mit Oranienburg vertraut, sie hat ihre Freunde hier und ist mittlerweile in der 3. Klasse in der Schule, die sie bereits als Vorschulkind besuchte.

Sohn Roman beendet demnächst in Potsdam sein Abitur, unterstützt die Familie in seiner Freizeit und nutzt die kulturellen Veranstaltungen in und um Oranienburg. Michelle ist zudem in mehreren Oranienburger Vereinen erfolgreich aktiv, wie bei der DLRG (Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft Ortsgruppe Oranienburg e. V.). Über die Kontakte der Tochter haben auch die Eltern Oranienburg immer besser kennengelernt: vom Schlosspark über die Orangerie, die Bibliothek, das Oranienwerk und die TURM Erlebniscity, um nur einige attraktive und interessante Orte zu nennen. Roman und Viktoria Hübner haben sich mittlerweile auch einen Freundeskreis aufgebaut, vorwiegend zu anderen Spätaussiedlern, aber auch zu Einheimischen haben sie durch ihre Kinder guten Kontakt.

Ihre ukrainischen Wurzeln pflegen die Hübners bewusst weiter: Bis 2014 sind sie regelmäßig jedes Jahr eine Woche in die Ukraine gefahren, um dort Urlaub zu machen und die Familie zu besuchen. Die politische Lage vor Ort lässt es jedoch in den letzten zwei Jahren nicht zu, dass sie ohne Probleme in die Ukraine einreisen können, denn ihre Tochter Michelle besitzt nur die deutsche Staatsbürgerschaft.

Dennoch ist es Ihnen wichtig, dass sich zumindest einmal im Jahr der Großteil der Familie an einem Tisch versammelt. Weihnachten ist dies der Fall. Dann kommen Viktoria Hübners Familie aus Bayreuth und auch die ukrainische Familie ihres Mannes zu Besuch. „Unsere Oma hat jetzt gerade ein Visum für drei Monate erhalten. Sie freut sich auf Oranienburg und natürlich auf ihre Enkel“, so Viktoria Hübner. Ruhig und gelassen fügt sie abschließend hinzu: „Jetzt sind wir schon über ein Jahr in der Stadt, kennen uns recht gut aus, unserem Gast wird es in Oranienburg und Umgebung nicht langweilig werden!“

Wir feiern unsere Stadt! – Plakatkampagne zur 800-Jahr-Feier

Gesichter unserer Stadt: Familie Hübner gehört zu den sechs ausgewählten Oranienburger Familien, die alsbald vor der großen Festwoche auf prominenten Werbeflächen in der Stadt zu sehen sind. Gemeinsam wollen sie zeigen, wie viele verschiedene Gesichter Oranienburg mit seinen Ortsteilen hat – und was unsere Stadt an der Havel so besonders macht.

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