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Übernachten in Oranienburg und Umgebung


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Lust auf echtes Handwerk

120 Jahre Familienunternehmen

Schon beim Öffnen der Tür in das Ladengeschäft von Bäckermeister Jürgen Langhoff und Sohn betört ein verlockender Duft. Bereits ab 0.30 Uhr wurden die ersten Handgriffe von Fabian in der Backstube getätigt. Gegen 2 Uhr bekam er Unterstützung vom Vater. Noch bevor die Bäckerei um sechs Uhr in der Früh öffnete, kamen die Damen des Hauses zum Einsatz, die liebevoll die Auslage bestückten. Schließlich isst das Auge mit. Die Auslage ist nicht groß, hat aber dafür jede Menge zu bieten: Von einer vielfältigen Brot und Brötchenstrecke reicht das Angebot bis hin zu einer üppigen Kuchenauswahl. Eine gemütliche Gaststube lädt zum Verweilen ein.

Jürgen Langhoff (60) erzählt stolz von seinem Urgroßvater Otto, der 1896 für 19.400 Mark eines der ältesten Häuser in der Berliner Straße, heute Summter Chaussee, in Wensickendorf erwarb. Der Bäckermeister zog mit seiner Familie ein und übernahm zeitgleich den im Haus befindlichen Kolonialwarenladen mit einer Bäckerei im Keller. In den 20er Jahren wurde die heutige Backstube angebaut, in der Werner Langhoff, ältester Sohn Otto Langhoffs, als Bäckermeister das Handwerk fortführte. Unter den vier Kindern von Werner Langhoff vergab  ebenso der älteste Sohn Jürgen sein Herz an die Bäckerkunst. Er blieb in Wensickendorf: „Meine Ausbildung machte ich in Oranienburg, dennoch war immer klar, dass ich die Bäckerei weiterführe – wo heute unsere Gäste Platz nehmen, war früher das Wohnzimmer der Familie.“ 1977 holte Jürgen Langhoff seine Ehefrau Elke in das Familienunternehmen. Die heute 59-Jährige ist das freundliche Gesicht der Bäckerei und kennt so gut wie jeden Wensickendorfer persönlich.

Zum Kundenkreis zählen vorwiegend Stammkunden, die sich durch alle Generationen ziehen. Neben den alt Eingesessenen finden sich viele zugezogene junge Familien, aber auch Wochenendgrundstücksbesitzer, Pendler sowie viele Kunden aus benachbarten Orten. Jeder, der bei den Langhoffs einkauft, weiß die Qualität der Produkte zu schätzen. Die Rohstoffe  bezieht die Bäckerei aus Deutschland. „Mehl ist nicht gleich Mehl, wir haben unsere Favoriten, denen wir treu bleiben“, so Elke Langhoff. Sie ist diejenige im Unternehmen, die ständig neue Rezepte ausprobiert und mit dem einen oder anderen Produkt, das bestehende Sortiment bereichert.

Zwischenzeitlich betrieben die Langhoffs erfolgreich zehn Filialen. Mit der Zeit, in der sich durch mehr Konkurrenz auch das Handwerk veränderte, haben sie sich auf ihre Leidenschaft zum Handwerk besonnen: Das handgemachte Produkt sollte wieder im Vordergrund stehen, mit dem Fokus auf Frische und Qualität. Das Familienunternehmen baute die Filialen ab und startete im ursprünglichen Backwarenladen in Wensickendorf wieder neu durch.

Fabian Langhoff (39), ebenfalls Bäckermeister, führt als ältester Sohn den Weg der Langhoff-Männer fort. Als ausgebildeter Konditor fertigt er exquisite und ausgefallene Torten für jeden Anlass. Er und sein Vater Jürgen sind ein eingespieltes Team. Sie sind glücklich und ausgefüllt, der Laden läuft gut, beliefert werden verschiedene regionale Einrichtungen vom Seniorenheim über Krankenhaus bis hin zur Gaststätte. Mit Aufträgen für Hochzeiten und Feste sind sie ebenfalls gut ausgelastet. „Wir sind hier fest verwurzelt“, sagen sie. Außerhalb der Backstube unternehmen sie Ausflüge mit dem Rad, gehen tanzen oder finden ihren Ausgleich in der Malerei und genießen das kulturelle und gastronomische Angebot in Oranienburg.

Wir feiern unsere Stadt! – Plakatkampagne zur 800-Jahr-Feier

Gesichter unserer Stadt: Familie Langhoff gehört zu den sechs ausgewählten Oranienburger Familien, die alsbald vor der großen Festwoche auf prominenten Werbeflächen in der Stadt zu sehen sind. Gemeinsam wollen sie zeigen, wie viele verschiedene Gesichter Oranienburg mit seinen Ortsteilen hat – und was unsere Stadt an der Havel so besonders macht.

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