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Übernachten in Oranienburg und Umgebung


»BIERotik«

17. Juni bis 8. August 2019
Galerie der Tourist-Information

Fotos von Werner Thieroff

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Benefizlesung mit dem Bürgermeister: »Mein Weg nach Jerusalem«

30.10.2019

19:00

Einen Stein brachte Oranienburgs Bürgermeister Alexander Laesicke im wahrsten Sinne des Wortes ins Rollen, als er sich 2004 auf eine einmalige Reise nach Jerusalem machte. Gemeinsam mit zwei Mitstreitern fuhr er innerhalb von zwei Monaten mit dem Fahrrad quer durch Europa und den Nahen Osten.

Im Gepäck: ein Stein aus dem Klinkerwerk, einem Außenlager des KZ Sachsenhausen, den er nach 5 523 Kilometern in der israelischen Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem als Zeichen der Versöhnung ablegte. Wie sehr diese Reise sein Leben beeinflussen sollte, konnte er seinerzeit aber noch nicht absehen.

Nicht nur Abenteuerlust, Sportsgeist und auch die Suche nach sich selbst trieben Alexander Laesicke als 25-jährigen Studenten an, sondern auch die Idee, damit ein Projekt zur Verständigung zwischen den Kulturen umzusetzen. „Wenn ich an Deutsche und an Juden denke, möchte ich nicht zuerst an Auschwitz denken, sondern an Freunde“, so beschrieb er damals seine Motivation.

Zwölf Länder durchquerte Alexander Laesicke, darunter Serbien, die Türkei und Jordanien. So lernte er aber auch Syrien noch zu Friedenszeiten kennen. Außerdem konnte er nicht vorhersehen, dass er damit die sogenannte „Balkanroute“ der Flüchtlingswelle in 2015 in umgekehrte Richtung abgefahren war. Besonders liegt ihm seitdem die deutsch-israelische Verständigung am Herzen, die er als „schicksalhaft“ versteht. Seine vielen gesammelten Eindrücke und Erfahrungen auf dieser Radreise mit den Menschen vor Ort, mit Grenzen und Grenzgängern, mit Israel und dem Judentum – all dies hat er in einem 2007 im Kinzel-Verlag erschienenen Reisetagebuch „Mein Weg nach Jerusalem. Mit dem Fahrrad nach Yad Vashem“ niedergeschrieben.

Am 30. Oktober 2019 wird er nach 15 Jahren noch einmal in der Oranienburger Orangerie im Schlosspark seine Erinnerung aus der Zeit teilen, möchte sich aber nicht auf den Blick in die Vergangenheit beschränken, sondern auch erklären, wie er sich als Bürgermeister von Oranienburg für eine respektvolle Erinnerungskultur einsetzen möchte, wie er seine Faszination für andere Länder, Menschen und Kulturen besonders mit jungen Oranienburgern teilen möchte und wie er sich dafür engagieren möchte, dass gerade die historische belastete Stadt zu einem freundlichen Zentrum der Verständigung wird.

 

Der Eintritt zur Lesung mit Alexander Laesicke kostet 15,– Euro pro Person (Karten ausschließlich an der Abendkasse).

Die rund 90-minütige Benefizveranstaltung (ohne Pause) findet zugunsten von weiteren Städtepartnerschaftsprojekten der Stadt Oranienburg statt.

Um Anmeldung wird gebeten unter Tel. (03301) 600 60 12 oder per E-Mail an gilz@oranienburg.de.

 

Veranstaltungsort

Orangerie im Schlosspark

Kanalstraße 26A

16515 Oranienburg

(03301) 600-8111

https://www.oranienburg-erleben.de/orangerie

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