Schriftgröße: 
A A A
  |  Sprachauswahl:
  • Deutsch
  • English
  • Polnisch
seperator

Sie haben noch Fragen?

Schlosshafen Oranienburg
Rungestraße 47
Tel.: 03301 20 31 35
E-Mail: hafenmeister@oranienburg.de

Wichtiger Hinweis

Achtung! Die Bezahlung beim Hafenmeister ist nur in bar möglich! Auch der Tally-Card-Automat nimmt ausschließlich Bargeld an. Hier ist die Bezahlung mit 5€-, 10€- und 20€-Banknoten möglich. 50€-Scheine werden vom Automaten leider nicht angenommen! Bitte halten Sie daher ausreichend »kleine Scheine« bereit – insbesondere bei Anreise außerhalb der Öffnungszeiten der Hafenmeisterei (Mai bis September täglich 9 bis 18 Uhr; Oktober bis April werktags 10 bis 16 Uhr)!

Foto: Thomas Ahrens

Foto: Andreas Herz

Mit dem Nachbau der historischen niederländischen Staatsyacht »Sehnsucht« gewann 2009 erst die 4. Brandenburgische Landesgartenschau in Oranienburg, später die ganze Stadt eine Attraktion dazu.

Ursprünglich stellte sie eine Reminiszenz an die niederländische Heimat der Kurfürstin Louise Henriette von Oranien dar. Sie war die erste Ehefrau des »Großen Kurfürsten«, ist die Namensgeberin der Stadt und war Leitmotiv der Landesgartenschau in Oranienburg.

Der Schifftyp war zu seiner Zeit sehr beliebt und diente vorwiegend repräsentativen Zwecken. Gleichzeitig zeugte das Schiff von der großen »Sehnsucht« des Landesherrn nach Weltgeltung Preußens.

Das Original wurde im Auftrag des »Großen Kurfürsten« Friedrich Wilhelm in den Jahren 1678/79 von Schiffsbaumeister Peckelhering in Kolberg für die kurbrandenburgische Flotte gebaut. Dabei diente Friedrich Wilhelm die Yacht des Prinzen Wilhelm III. von Oranien als Vorbild.

Ihr damaliger Name war »Goldenen Yacht« und nahm Bezug auf die prächtigen Vergoldungen. Das Schiff war mit acht Geschützen bewaffnet, die Besatzung bestand aus zwölf Mann, konnte jedoch im Kriegsfall auf 50 Mann erweitert werden.

Über den tatsächlichen Einsatz der »Goldenen Yacht« in der brandenburgischen Kriegsflotte ist wenig bekannt. Sie war im Hafen von Pillau, später bis 1700 in Berlin und danach in Emden stationiert, wo sie schließlich auch abgewrackt wurde.

Die »Sehnsucht« als Nachbau der »Goldenen Yacht« wurde im Rahmen eines Arbeitsförderungsprojektes auf dem Gelände der Werft Malz gefertigt. Zehn Langzeitarbeitslose verschiedener Berufsgruppen, ein Tischlermeister und ein Bootsbauer stellten in weniger als 18 Monaten das Projekt fertig. Das Schiff ist 18 Meter lang, die Breite beträgt 4,90 Meter. Es ist vorwiegend aus Eichenholz gebaut.

Heute liegt es in den Sommermonaten im Schlosshafen Oranienburg. Der Kurbrandenburgische Marineverein e. V. kümmert sich um den weiteren Ausbau, um eine bessere Fahrtauglichkeit in Brandenburger Gewässern sowie darum, einen höheren Komfort herzustellen.

An Tagen, an denen Vereinsmitglieder an der »Sehnsucht« arbeiten, können Besucher gern an Bord kommen und das Schiff von Nahem betrachten. 

Suche

»TopPlatz-App«

Seit kurzem vereint die kostenlose App von »TopPlatz« ausgezeichnete Reisemobil-Stellplätze. Natürlich ist auch der Oranienburger Stellplatz darin zu finden.