Die Ausstellung widmet sich der Welt der Schauspielkunst von Hollywood bis Kreuzberg und führt zurück in die Ära der Schwarz-Weiß-Fotografie, als ein freundliches „Bitte lächeln“ noch zum festen Bestandteil jeder Aufnahme gehörte.
Im Mittelpunkt steht der 1929 geborene Fotograf Peter Steffen, Stiefvater von Vivienne Netzeband. Als Auslandskorrespondent und Pressefotograf der 1940er-, 1950er- und 1960er-Jahre dokumentierte er Menschen, Ereignisse und Zeitgeschichte weit über nationale Grenzen hinaus. Die Ausstellung gibt Einblicke in sein Leben und seine Arbeit und zeigt ausgewählte Fotografien sowie die originale Kamera, mit der zahlreiche der Aufnahmen entstanden. Zu den Porträtierten zählen auch bekannte Persönlichkeiten aus Film und Kultur.
Darüber hinaus vermittelt die Ausstellung das Lebensgefühl vergangener Jahrzehnte – von der Mode mit präzise gezogenen Lidstrichen und aufgemalten Strumpfhosennähten bis hin zu charakteristischen Accessoires wie dem Humphrey-Bogart-Hut, der in der Galerie auch anprobiert werden kann. So entsteht eine atmosphärische Zeitreise in die Welt der Fotografie und des Glamours vergangener Epochen.
Eigentum und Ausstellungsmaterial: Vivienne Netzeband (Leihgaben werden benannt).
