Diese Veranstaltung untersucht die Landschaftsentwicklung im Berliner Umland mit Fokus auf Eberswalde, das als „Wuppertal des Nordens“ gilt. Das Beispiel zeigt, wie industrielle Nutzung und natürliche Gegebenheiten gemeinsam Kulturlandschaften prägen. Ein Schwerpunkt liegt auf der Hauptstadtfunktion Berlins und ihren Auswirkungen auf Verkehr, Rohstoffnutzung, Siedlung und Entsorgung im Umland. Dabei wird die enge Verflechtung zwischen Metropole und Region deutlich. Zudem behandelt der Kurs die Nachkriegslandschaften der Planwirtschaft in der DDR sowie die Veränderungen nach dem Mauerfall und deren großflächige Eingriffe das Landschaftsbild. Die Teilnehmenden erwartet ein Vortrag und eine Führung durch einen Teil der Ausstellung des Barnim Panoramas.
Eine Anmeldung vorab ist notwendig.