Kirche Zehlendorf

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Kirchen
Der von der Kurfürstin Louise Henriette nach dem dreißigjährigen Krieg eingesetzte reformierte Pfarrer Andreas Heinzius fand die Zehlendorfer Kirche wüst und verfallen vor. Auf dessen Drängen verwandelte sich die Ruine 1668 zu einem stolzen Gotteshaus. Der Bau wurde aus der Kollekte und den Einnahmen der Kirche bezahlt. Es wird berichtet, dass Pfarrer Andreas Heinzius auch die Gelegenheit bei einem Besuch des Kurfürsten während der Herbstjagd nutzte, um Gelder direkt vom Kurfürsten zu akquieren. Die Kurfürstin soll dann den Bau der Kirche finanziell unterstützt haben.

1694 erhielt der Kirchenbau dann ein aus Fachwerk gestellten Turm und 1704 drei neue Glocken. Bei einem Brand im Jahr 1731 wurde dieser Kirchenbau dann vernichtet. Aer bereits zwei Jahre später erhob sich eine neue Kirche in den Formen der Stüler-Nachfolge mit Halbkreis-Apsis aus gelben Ziegeln. Der quadratische Turm mit hohem gemauerten Helm hat eine Höhe von 28 Metern.

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